Analyse der Netzkosten 2026 in Österreich: Warum die zweite Kostenwelle zurollt

In den letzten Monaten haben viele Verbraucher aufgeatmet: Die reinen Energiepreise an den Großhandelsmärkten haben sich stabilisiert. Doch nun zeigt sich: Das war nur die halbe Wahrheit. Das Jahr bringt eine deutliche Steigerung auf der "zweiten Seite" Ihrer Rechnung. Die staatlich regulierten Netzkosten 2026 in Österreich werden teils drastisch erhöht.

Als Ihr Energiepartner hat StruGa die Zahlen der E-Control genau unter die Lupe genommen. Die Analyse zeigt eine besorgniserregende Entwicklung dieser Netzkosten, insbesondere für Gaskunden, und eine verfestigte regionale Ungleichheit. Wir erklären die Hintergründe.


Strom: Der teure Ausbau der "Energiewende"

Auf den ersten Blick wirken die Zahlen für Stromkunden beruhigend. Im österreichweiten Schnitt steigen die Netzentgelte 2026 nur moderat.

Ø Anstieg Strom: +1,1 % bis +1,3 %
Angesichts der Milliardeninvestitionen in den Netzausbau (PV, Wind, E-Mobilität) scheint dies überraschend wenig.

Der Hintergrund: Die enormen Investitionskosten werden über viele Jahre abgeschrieben und nicht sofort voll umgelegt. Dennoch ist der Trend eindeutig: Die Infrastruktur für die Netzkosten in Österreich wird teurer.

Viel entscheidender als der Bundesschnitt ist jedoch Ihr Wohnort. Die Schere geht 2026 extrem weit auseinander:

  • Günstiger: Wer im Netzgebiet Salzburg wohnt, darf sich über eine Senkung von rund 9 % freuen.
  • Teurer: Kunden im Burgenland hingegen müssen eine Steigerung von fast 16 % verkraften.

Diese Unterschiede resultieren aus unterschiedlichen Investitionszyklen, der Topografie und der Kundendichte.


Gas Netzkosten 2026: Die Falle schnappt zu – bis zu +35 %

Während die Situation beim Strom noch als "durchwachsen" bezeichnet werden kann, müssen sich Gaskunden auf einen echten Preisschock bei den Netzkosten 2026 in Österreich einstellen.

Ø Anstieg Gas: +18,2 %
Dieser Durchschnittswert ist bereits hoch, doch in einigen Bundesländern explodieren die Kosten förmlich.

Warum steigen die Gasnetzgebühren so drastisch?
Hier wirkt ein toxischer Mix aus mehreren Faktoren:

  1. Die Inflation: Auch Netzbetreiber haben mit gestiegenen Material- und Personalkosten zu kämpfen.
  2. Der "Mengeneffekt" (Das Hauptproblem): Die Fixkosten für das riesige Gasnetz bleiben gleich, egal wie viel durchfließt. Da durch Sparen und Wärmepumpen die Menge sinkt, müssen die hohen Kosten auf immer weniger Kunden umgelegt werden.

Das Resultat sind Steigerungen der Netzkosten, die jede Einsparung beim reinen Gaspreis zunichtemachen können. Besonders betroffen sind:

  • Kärnten: ca. +35 %
  • Niederösterreich: ca. +30 %
  • Steiermark: ca. +27,7 %

Verstehen Sie Ihre Rechnung: Ein Drittel ist nicht verhandelbar

Viele Kunden vergessen, dass ihre Energierechnung aus drei Blöcken besteht. Die Netzentgelte machen oft ein Drittel oder mehr aus. Sie sind an Ihren Standort gebunden und bei jedem Anbieter gleich hoch. Sie können diesen Kostenblock nicht "wegwechseln".

Grafik Zusammensetzung Netzkosten 2026 Österreich Strom und Gas
Visualisierung: Die Netzkosten sind ein fixer, nicht verhandelbarer Block auf Ihrer Rechnung.

Das Fazit für 2026: Handeln ist Pflicht

Wenn ein Drittel Ihrer Rechnung (die Netzkosten) teurer wird, müssen Sie zwingend beim anderen großen Block (dem Energiepreis) sparen, um die Gesamtkosten im Griff zu behalten.

Gerade jetzt, wo die Netze teurer werden, sind die Preisunterschiede bei den Energieanbietern am freien Markt enorm. Wer jetzt noch in alten Tarifen steckt, zahlt doppelt drauf.

Auf unserer Spezialseite haben wir alle Details zu den Netzkosten 2026 für Ihr Bundesland zusammengefasst. Dort sehen Sie genau, was auf Sie zukommt.

Zur Detail-Übersicht der Netzentgelte 2026

Ihr Handlungsplan gegen die Kostenfalle 2026

Nehmen Sie die höheren Netzkosten 2026 in Österreich nicht einfach hin. Wenn der fixe Teil Ihrer Rechnung steigt, müssen Sie den variablen Teil senken. Das Sparpotenzial am Energiemarkt ist oft höher als die Steigerung der Netzgebühren.

Lassen Sie jetzt unverbindlich prüfen, wie viel Sie 2026 sparen können. StruGa übernimmt den Vergleich und den Wechsel für Sie – 100% kostenlos und unabhängig.

Gerne beraten wir Sie auch telefonisch unter: +43 7202 71071

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