Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Für viele Konsumenten in Österreich stellt sich beim Blick auf die Jahresabrechnung die Frage: Was bringt das Energiejahr 2026? Wir werfen einen Blick auf die Prognosen für Strom und Gas, analysieren die Netzkosten und zeigen, wie Sie sich jetzt am besten aufstellen.

Nach einem volatilen Jahr 2025 sehen wir an den Großhandelsmärkten (EEX) eine gewisse Beruhigung. Doch der reine Energiepreis – also das, was Ihr Lieferant für den Strom verlangt – ist nur die halbe Miete. Für österreichische Haushalte setzen sich die Stromkosten 2026 aus drei großen Blöcken zusammen:
Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihr "alter" Tarif automatisch günstig bleibt. Viele Bestandsverträge hinken der aktuellen Marktentwicklung hinterher. Ein kurzer Tarif-Check zeigt sofort, ob Sie aktuell zu viel bezahlen.
Beim Gas sehen wir eine Entspannung der Speicherfüllstände, was grundsätzlich für stabile Preise spricht. Dennoch bleibt der Markt geopolitisch sensibel. Wer noch in einem sehr teuren Grundversorgungs-Tarif steckt, sollte jetzt vor dem Winterhoch 2026 handeln. Fixpreis-Angebote sind derzeit oft günstiger als die variablen Floater-Tarife des Vorjahres.
Um 2026 nicht von einer hohen Nachzahlung überrascht zu werden, empfehlen wir folgende Schritte:
Egal ob Sie in Wien, Tirol oder im Burgenland wohnen – die regionalen Unterschiede sind 2026 so groß wie selten zuvor. Wer vergleicht, gewinnt.
