Fixpreis oder Floattarif bei Strom – was ist besser?

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Fixpreis oder Floattarif Strom – was ist besser?

Vergleichsgrafik Fixpreis oder Floattarif Strom

Viele Kunden fragen sich aktuell: Was ist besser – Fixpreis oder Floattarif Strom? Die Antwort hängt stark von der persönlichen Risikobereitschaft und der Markterwartung ab. Fixpreistarife bieten Planungssicherheit durch garantierte Preise, sind jedoch oft teurer als aktuelle Marktpreise. Floattarife orientieren sich monatlich an der Börse und ermöglichen sofortige Einsparungen.

Unterschiede: Fixpreis oder Floattarif Strom im Vergleich

Der österreichische Strommarkt bietet Verbrauchern grundsätzlich zwei Tarifmodelle an, die sich in ihrer Preisbildung unterscheiden. Die Entscheidung beeinflusst die Flexibilität und die Kostensicherheit des Haushalts oder Gewerbes.

  • Fixpreistarife: Hierbei wird ein fester Arbeitspreis (Cent pro kWh) für eine bestimmte Vertragsdauer, meist 12 oder 24 Monate, garantiert. Der Anbieter trägt das Risiko von Preisschwankungen am Markt, schlägt dafür jedoch oft einen Risikoaufschlag auf den Preis auf.
  • Floattarife (Variable Tarife): Diese Tarife geben die aktuellen Börsenpreise direkt an den Endkunden weiter. Sinkt der Marktpreis, profitiert der Kunde sofort. Steigt der Preis an der Börse, erhöht sich auch die Rechnung für den entsprechenden Zeitraum.

Für wen eignet sich welches Modell?

Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht. Wer vor der Wahl steht, ob Fixpreis oder Floattarif Strom günstiger ist, muss das eigene Sicherheitsbedürfnis prüfen. Unabhängige Energieberater analysieren daher oft das historische Verbrauchsverhalten, um eine Empfehlung auszusprechen.

Kunden, die ihr Budget exakt planen müssen und Preissprünge vermeiden wollen, sind mit einem Fixpreis besser beraten. Wer hingegen den Markt beobachtet und bereit ist, kurzfristige Schwankungen zu tolerieren, kann mit Floattarifen im langjährigen Durchschnitt oft günstiger fahren. Eine unabhängige Analyse hilft dabei, den aktuellen Anbieter objektiv zu bewerten und gegebenenfalls bessere Konditionen oder Boni zu verhandeln.

Häufige Fragen

Wie oft ändert sich der Preis bei einem Floattarif?

Bei einem Floattarif wird der Energiepreis in der Regel monatlich angepasst. Die Preisbildung orientiert sich dabei transparent an Börsenindizes wie dem Österreichischen Strompreisindex (ÖSPI) oder den Spotmarktpreisen der Energiebörse EEX.

Kann man jederzeit von einem Floattarif zu einem Fixpreis wechseln?

Ja, ein Wechsel von einem Floattarif zu einem Fixpreismodell ist meist problemlos möglich, da Floattarife oft keine oder nur sehr kurze Bindefristen haben. Dies ermöglicht es Verbrauchern, flexibel auf steigende Marktpreise zu reagieren und kurzfristig Preissicherheit zu suchen.

Fazit: Ob Fixpreis oder Floattarif Strom besser ist, hängt von Ihrem Sicherheitsbedürfnis ab. Ein regelmäßiger Vergleich unter Berücksichtigung aller aktuellen Konditionen schafft Transparenz und Kostenkontrolle.

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